Beim Aufräumen vor einigen sind mir ein paar handschriftlich beschriebene Blätter in rumänischer Sprache in die Hände gefallen. Ich erinnerte mich sofort an ihre Herkunft. Eine ehemalige Klientin hat auf diesen Blättern vor einigen Jahren ein schriftliches Horoskop für mich verfasst, um sich für die erfolgreiche Zusammenarbeit bei mir zu bedanken. Ich will im Folgenden„Wie führt man eine Wahrsagerin an den deutschen Arbeitsmarkt heran? – Eine kleine Fallgeschichte über die Bedeutung von Unkonventionalität für Gelingensprozesse“ weiterlesen
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Zum Verhältnis von Theorie und Methodik bei der Sozialpädagogischen Arbeit mit herausfordernden Kindern und Jugendlichen am Beispiel der Traumapädagogik
Von Paul Watzlawick stammt folgender Ausspruch zum Verhältnis von Problem und Lösung: „Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel“. Überträgt man diese Metapher auf die Sozialpädagogische Arbeit mit herausfordernden Kindern und Jugendlichen und ihren Krisen, ergibt sich folgendes Bild: das schwierige Verhalten der Kinder ist das Problem und die„Zum Verhältnis von Theorie und Methodik bei der Sozialpädagogischen Arbeit mit herausfordernden Kindern und Jugendlichen am Beispiel der Traumapädagogik“ weiterlesen
Fachliche Legitimität und Rechtliche Legalität in Pädagogischen Grenzsituationen – die Website „Pädagogik und Recht“
Beim Stöbern im World Wide Web stößt man hin und wieder auf ungeahnte Perlen. Eine dieser Perlen ist das Projekt und die dazu gehörige Website „Pädagogik und Recht“. Die Website wird von Martin Stoppel, ehemaliger Abteilungsleiter des Bereiches Erziehungshilfe des Landesjugendamtes Rheinland, betrieben. Sie ist Rainer Obladen gewidmet, ebenfalls ehemaliger Abteilungsleiter des Landesjugendamtes Rheinland und„Fachliche Legitimität und Rechtliche Legalität in Pädagogischen Grenzsituationen – die Website „Pädagogik und Recht““ weiterlesen
Teil 8: Zusammenfassung Paradoxien professionellen Handelns in der ION mit Jugendlichen – 7 Grundsätze für die Professionalisierung Sozialpädagogischer Fallarbeit mit Jugendlichen in der ION
Es sind eine individuelle Bedarfsermittlung und Auftragsklärung mit den Jugendlichen zu Beginn und während der ION durchzuführen, um Falltypisierung und Einzelfallorientierung immer wieder zu verschränken. Gerade vor dem Hintergrund der oftmals traumatischen Belastungen der Jugendlichen sind individuelle Bedarfe und Absprachen bezüglich Unterstützungs- und Beschäftigungsangeboten sowie Stabilisierungs- und Krisenmaßnahmen vorzunehmen. Maßgabe ist die Förderung von Aktivitäten,„Teil 8: Zusammenfassung Paradoxien professionellen Handelns in der ION mit Jugendlichen – 7 Grundsätze für die Professionalisierung Sozialpädagogischer Fallarbeit mit Jugendlichen in der ION“ weiterlesen
Inobhutnahme (ION) 2030: Probleme, Herausforderungen und Perspektiven von ION-Einrichtungen vor dem Hintergrund eines kollabierenden Kinder- und Jugendhilfesystems – Beitragsserie Teil 7: Professionelles Handeln zwischen Anleitung vs. Förderung von Unselbstständigkeit
Ein zentraler Widerspruch des professionellen Handelns von Sozialarbeitenden ist, dass ihre Hilfemaßnahmen einerseits Klienten darin unterstützen ihre Lebensprobleme zu bewältigen und andererseits zugleich Gefahr laufen, die Unselbstständigkeit der Klienten zu fördern. Gerade bei Klienten mit komplexen Problemlagen sind Anregung und Ermunterung jedoch häufig der erste Schritt, dass diese sich mit ihren Lebensproblemen auseinandersetzen und diese„Inobhutnahme (ION) 2030: Probleme, Herausforderungen und Perspektiven von ION-Einrichtungen vor dem Hintergrund eines kollabierenden Kinder- und Jugendhilfesystems – Beitragsserie Teil 7: Professionelles Handeln zwischen Anleitung vs. Förderung von Unselbstständigkeit“ weiterlesen
Inobhutnahme (ION) 2030: Professionalisierungsbedarfe von ION-Einrichtungen vor dem Hintergrund eines belasteten Kinder- und Jugendhilfesystems – Beitragsserie Teil 6: Professionelles Handeln zwischen problemfokussierter und ganzheitlich-biografischer Fallbearbeitung
Bei der Arbeit mit komplexen Fällen und negativen Verlaufskurven stehen Sozialarbeitende vor der Herausforderung Interventionen zu konzipieren, die zur Verringerung der Leidensprobleme ihrer Klienten beitragen und deren Selbsthilfepotenziale aktivieren. Dabei müssen Sozialarbeitende sowohl das aktuelle Problemverhalten mit seinen drängenden Bedarfen als auch die dahinterliegenden biografischen Motive und Wirkmechanismen in den Blick nehmen (Schütze 2021: 247).„Inobhutnahme (ION) 2030: Professionalisierungsbedarfe von ION-Einrichtungen vor dem Hintergrund eines belasteten Kinder- und Jugendhilfesystems – Beitragsserie Teil 6: Professionelles Handeln zwischen problemfokussierter und ganzheitlich-biografischer Fallbearbeitung“ weiterlesen
Inobhutnahme (ION) 2030: Professionalisierungsbedarfe von ION-Einrichtungen vor dem Hintergrund eines belasteten Kinder- und Jugendhilfesystems – Beitragsserie Teil 5: Professionelles Handeln zwischen Entscheidungsoffenheit und Risikoaversion in kritischen Hilfeverläufen
Sozialarbeitende verfügen über vielfältige ökonomische, rechtliche und beraterische Ressourcen, um die Lebenslagen ihrer Klienten positiv zu beeinflussen. Die Identifikation von Risiken und das Einschätzen von Gefährdungen gehören zu den wesentlichen Merkmalen des professionellen Handelns, insbesondere im fallbezogenen Kinderschutz (Ackermann 2021; Dahmen 2021; Hensen und Schone 2009; Mörsberger und Restemeyer 1997). Dabei ist insbesondere die Feststellung„Inobhutnahme (ION) 2030: Professionalisierungsbedarfe von ION-Einrichtungen vor dem Hintergrund eines belasteten Kinder- und Jugendhilfesystems – Beitragsserie Teil 5: Professionelles Handeln zwischen Entscheidungsoffenheit und Risikoaversion in kritischen Hilfeverläufen“ weiterlesen
Inobhutnahme (ION) 2030: Professionalisierungsbedarfe von ION-Einrichtungen vor dem Hintergrund eines belasteten Kinder- und Jugendhilfesystems – Beitragsserie Teil 4: Professionelles Handeln zwischen Mehrwissen und Kritik als Belastung und Anregung für das Arbeitsbündnis mit Klienten
Ausgehend von professionstheoretischen Überlegungen handeln Sozialarbeitende als Professionelle immer im Kontext der fortlaufenden Aushandlung von Arbeitsbündnissen, die auf Kompetenzzuschreibung und Vertrauensvorschuss durch die Klienten basieren (Schütze 1996: 184). Die Zuschreibung von Kompetenz und der Vertrauensvorschuss gegenüber Sozialarbeitenden gründet in deren Expertenstatus und ihrer staatlichen Befugnis, Menschen in psychosozialen Problem- und Krisenlagen Hilfe anzubieten. Zugleich beinhaltet„Inobhutnahme (ION) 2030: Professionalisierungsbedarfe von ION-Einrichtungen vor dem Hintergrund eines belasteten Kinder- und Jugendhilfesystems – Beitragsserie Teil 4: Professionelles Handeln zwischen Mehrwissen und Kritik als Belastung und Anregung für das Arbeitsbündnis mit Klienten“ weiterlesen
Inobhutnahme (ION) 2030: Professionalisierungsbedarfe von ION-Einrichtungen vor dem Hintergrund eines belasteten Kinder- und Jugendhilfesystems – Beitragsserie Teil 3: Professionelles Handeln zwischen geduldigem Abwarten und sofortiger Intervention
Mit methodischen Bearbeitungsverfahren wie Beratung, Versorgung und Krisenintervention verfügen professionelle Helfer über wirkungsvolle Arbeitsmittel, um auf die Problementwicklung ihrer Klienten einzuwirken. Dabei müssen Sozialarbeitende Fallverläufe fortwährend analysieren und zwischen geduldigem Abwarten und schneller Intervention abwägen, um fallgünstige Zeitpunkte für Interventionen auszuwählen und Maßnahmen gezielt umzusetzen (Schütze 1992: 150 ff.). Diese Abwägung weist einen deutlichen Unsicherheitshorizont„Inobhutnahme (ION) 2030: Professionalisierungsbedarfe von ION-Einrichtungen vor dem Hintergrund eines belasteten Kinder- und Jugendhilfesystems – Beitragsserie Teil 3: Professionelles Handeln zwischen geduldigem Abwarten und sofortiger Intervention“ weiterlesen
Inobhutnahme (ION) 2030: Professionalisierungsbedarfe von ION-Einrichtungen vor dem Hintergrund eines belasteten Kinder- und Jugendhilfesystems – Beitragsserie Teil 2: Professionelles Handeln in allgemeinen und besonderen Fallverläufen
Sozialarbeitende besitzen allgemeine Fachkenntnisse zu erwartbaren Fallentwicklungen und Verlaufsdynamiken in Hilfeprozessen, die sich aus Aspekten wie u.a. materieller Lebenslage, biografischen Erfahrungen, Hilfewirkungen und individuellen Ressourcen der Klienten ergeben. Gleichzeitig ergeben diese Aspekte in ihrem Zusammenspiel sowie in Verbindung mit den spezifischen Merkmalen des jeweiligen Falles ein so komplexes Bild, dass eine generelle Prognose eines positiven„Inobhutnahme (ION) 2030: Professionalisierungsbedarfe von ION-Einrichtungen vor dem Hintergrund eines belasteten Kinder- und Jugendhilfesystems – Beitragsserie Teil 2: Professionelles Handeln in allgemeinen und besonderen Fallverläufen“ weiterlesen