Professionelles Handeln von Sozialarbeitenden ist wie das Handeln von anderen Professionen (z.B. Ärzt:Innen und Psychotherapeut:Innen) mit einem Technologiedefizit versehen. In den Professionalisierungsdiskursen der Sozialen Arbeit wird die fehlende Vorhersehbarkeit der Wirkungen der professionellen Arbeit der Praktiker:Innen dadurch beschrieben, dass professionelles Handeln mit Risiko, Unsicherheit und Ungewissheit behaftet charakterisiert wird, wobei die Begriffe häufig synonym verwendet werden (vgl. bspw. Helsper 2008: 164; Klatetzki 2020: 108; Matzner 2018: 308; Schnurr 2008: 157; Schröer/Wollf 2018: 63 ff.).
Insbesondere die Ungewissheit wird dabei gerne zur begrifflichen Fassung der wesentlichen Merkmale professionellen Handelns gewählt (Dewe 2013: 96; Dewe, Otto 2012: 206; Henn 2017: 208, Müller 2012, 2016; Schäuble 2012: 237 f.). Zwei aktuelle Publikationen von Herbert Effinger (2021) und Reinhard Hörster (2021) greifen auf den Begriff der Ungewissheit in zentraler Form zurück. Der Beitrag analysiert das begriffliche Verständnis professioneller Ungewissheit in diesen Publikationen und unterbreitet einen begrifflichen Vorschlag zur Unterscheidung von Risiko, Unsicherheit und Ungewissheit professionellen Handelns.
I. Professionelle Ungewissheit bei Effinger und Hörster
Das erklärte Ziel von Effingers Buch ist es zu zeigen, wie Praktiker:Innen Eindeutigkeitsfallen aus einem Bedürfnis nach Sicherheit und Gewissheit vermeiden können (Effinger 2021: 8, 11 ff., 16 ff.). Effinger begründet die Charakterisierung von professioneller Praxis als von Unsicherheit und Ungewissheit geprägt folgendermaßen:
„Betrachtet man die Problem- und Auftragsstellungen von Sozialarbeitenden und ihrer Adressaten, so fällt auf, dass beide Akteure in gewisser Weise vor ähnlichen Herausforderungen stehen. Beide müssen im Rahmen ihrer jeweiligen Lebens- bzw. ihrer Auftragslage vielfältige Ungewissheiten bewältigen, und für beide sind diese Ungewissheiten mit einem hohen Maß an Unsicherheit und Ambivalenz verbunden.“ (ebd.: 28)
An dem Zitat fällt zunächst erstens auf, dass Effinger wie anderen Stellen in seinem Buch (ebd. 8, 16 ff.) die Begriffe Ungewissheit und Unsicherheit weder begrifflich bestimmt noch analytisch unterscheidet. Ohne Ungewissheit begrifflich zu bestimmen, charakterisiert Effinger Ungewissheit als eine zentrale Parallele zwischen der Auftragssituation des Professionellen und der Lebenspraxis von Klienten. Effinger leitet aus dieser Konstellation der Ungewissheit ab, dass Professionelle Ungewissheit akzeptieren müssten und das sie in dem sie dies professionell tun, Selbstkompetenz aufbauen, die zur professionellen Bewältigung von Ungewissheit führe (Efffinger 2021: 13 ff.) Auf ganz ähnliche Weise argumentiert Burkhard Müller, wenn er davon ausgeht das Arbeitsbündnisse und Auftragsklärungen generell das ideale Ergebnis sozialpädagogischen Handelns darstellen, wenn Misstrauen, Widerstand und Abneigung der Klienten überwunden wurden. Weil das Ergebnis dieser Aushandlungen offen sei, versteht Müller das sozialpädagogische Handeln als generell von der Ungewissheit geprägt, ob ein Angebot von Klienten angenommen wird (Müller 2016: 192).
Ungewissheit zu akzeptieren ist zu Beginn einer professionellen Arbeitsbeziehung jedoch immer gegeben – man denke an die probatorischen Sitzungen bei der Psychotherapie. Man weiß nicht, ob der Klient wiederkommt und auf das Angebot zur Zusammenarbeit einsteigt. Das kann jedoch als Teil der gewöhnlichen Berufsroutine betrachtet werden, auch weil der nächste geplante Termin bereits Gewissheit über die Fortsetzung oder das Ende der Zusammenarbeit gibt. Davon abgesehen haben Professionelle auch andere Klienten und haben gar keine Zeit sich ständig zu fragen, was nun mit diesem einen Klienten passieren wird. Sicher, die potentiellen Themen eines Arbeitsbündnisses sind in der Sozialen Arbeit zunächst breiter gefasst als bei der Psychotherapie. Aber wie sehr die Entstehung von sozialpädagogischen Arbeitsbündnissen durch diese Themenunspezifität oder andere Strukturkonflikte wie Zwangskontexte erschwert ist, wäre einerseits empirisch näher zu untersuchen und andererseits als Spezifikum durch Vergleiche mit Strukturbelastungen der Arbeitsbündnisse in benachbarten professionellen Tätigkeitsfeldern wie Psychotherapie zu prüfen.
Eine weitere Schwierigkeit an Efffingers (und auch Müllers) Begründung von Ungewissheit besteht darin, dass beide implizit davon ausgehen, dass sich Professionelle und Adressat:Innen in maximaler Offenheit ihrer Lebenssituationen begegnen und auf dieser Grundlage grundsätzlich alle Probleme und Aufträge ihrer gemeinsamen Arbeit bestimmen müssen. Effinger beschreibt hiermit die professionelle Interaktion von Professionellen und Adressat:Innen als könnte es völlige Offenheit der Begegnung geben. Die Systemtheorie nennt diese Konstellation „doppelte Kontingenz“, in der eine Face-To-Face Interaktion durch den Umstand bestimmt ist, dass beide Akeur:Innen wissen, dass der andere anders handeln könnte und dies auch wisse. Doppelte Kontingenz ist jedoch nur ein theoretischer Grenzfall, der die vielfältigen Formen sozialer Strukturbildung erklärt und keine empirische Konstellation (Luhmann et al. 1997: 115 f.). Professionelle und Adressat:Innen begegnen sich immer in vorstruktruierten und institutionalisierten Kontexten. Damit geht eine Vorselektion einher, um was es geht, welche Arbeitsbedingungen vorherrschen und welche professionellen Handlungsmöglichkeiten bestehen. Dies reduziert Komplexität und wirkt handlungsentlastend. Die doppelte Ungewissheit von Professionellen und Adressat:Innen wäre schon deshalb nicht wünschenswert, weil sie, würde man sie begrifflich ernst nehmen, jede professionelle Interaktion in eine anstrengende Begegnung der Unbestimmtheit und Unklarheit verwandelte.
Reinhard Hörster verfolgt in seinem Buch das Anliegen, kasuistische Reflexionen als zentralen Bewältigungsmodus sozialpädagogischer Professionalität in konfliktträchtigen und krisenhaften Handlungssituationen zu begründen. Er schreibt in Bezug auf einen sozialpädagogischen Praxisbericht, der das eigene Scheitern und Lernen reflektiert:
„Der Rang des Gennariaschen praxeologischen Berichtes besteht eben darin, dass sich in ihm anhand der fallstrukturierten Erfahrungen ein Lernprozess sehr genau einschreibt, und zwar exakt jener Lernprozess, der die besagten alltäglichen Wissensannahmen abbaut und zu transzendieren in der Lage ist, Gemeinplätze, aufgrund deren die Sozialpädagogin mit ihrem früheren Handeln auf ein Hindernis auflief und scheiterte. Der in einen Common Sense literarisch eingeschriebene Handlungsablauf also ist es, der eine Art von Wissen hervortreibt, die sich dem Gemeinplatz zu entziehen sucht, ein analogisierendes Wissen der sozialpädagogischen Befähigung, ein Wissen in einem, wie Jonsen und Toulmin es nennen, „casuistical mode of thinking“ (Jonsen/Toulmin 1988, S. 17). Eine wandlungsfähige Sozialpädagogik, das ist meine These, entwickelt sich in solchen Lernprozessen.“ (39)
Hörster versteht Sozialpädagogik als kasuistische Wissenschaft und Praxis, die sich durch die fallbezogene kritische Reflexion eigener Erkenntnisgrenzen vergewissert. Es ist die Überforderung und das potenzielle Scheitern am komplexen Einzelfall, der den kasuistischen Raum konstituiert und die Entstehung neuen sozialpädagogischen Wissens in Praxis und Wissenschaft hervortreibt (ebd. 208). Hörsters kasuistische Konzeption von Sozialpädagogik steht in genau diesem Sinn professionstheoretischen Konzeptionen von Sozialpädagogik nahe, die professionelles Handeln als widersprüchliche Vermittlung von wissenschaftlichen Theorien und biografischer Fallspezifität kennzeichnen (Schütze 1992, 1996; Oevermann 1996, 2008).
Leider verwendet auch Hörster den Begriff der Ungewissheit in seinem Buch ebenfalls unspezifisch. Er assoziiert Ungewissheit stattdessen wahlweise mit Sprachlosigkeit, Ratlosigkeit und Aporie (Hörster 2021: 8), bezeichnet Ungewissheit als das Gegenteil von Wissen in der Sozialpädagogik (ebd.: 33), kennzeichnet sozialpädagogische Fälle als „durch Ungewissheit belastete Krisen- oder Konfliktsituation“ (ebd. 191) oder attestiert der Praxis „Ungewissheit und Vieldeutigkeit“ (208). Offen bleibt in diesen Kennzeichnungen von Ungewissheit, inwiefern die Ungewissheit auf Seiten der Klienten oder Professionellen besteht, sie konkrete Konstellation von Arbeitsbündnissen kennzeichnet oder ein generelles Merkmal professionellen Handelns darstellt.
II. Vorschlag zur begrifflichen Fassung von Risiko, Unsicherheit und Ungewissheit
Im Folgenden wird der Versuch unternommen die Begriffe Risiko, Unsicherheit und Ungewissheit erstens zu spezifizieren und analytisch zu unterscheiden. In einem zweiten Schritt wird es anschließend möglich, die Unwägbarkeiten professionellen Handelns zu präzisieren und die Ungewissheit eindeutig zu verorten.
Mit den Begriffen Risiko, Unsicherheit und Ungewissheit sollen im Kontext einer konkreten lebenspraktischen Krise eines Klienten professionelle Handlungs- und Unterstützungsmöglichkeiten im Hinblick auf das Vorhandensein von Handlungsalternativen und ihrer Erfolgsaussichten qualifiziert werden. Risikobehafte Handlungsoptionen sind dann dadurch, dass Handlungsalternativen bestehen deren Erfolgschancen und Nebenwirkungen (Risiken) angebbar sind. Unsichere Lösungsmöglichkeiten kennzeichnen dagegen eine Situation, in der Handlungsalternativen bestehen deren Erfolgsaussichten jedoch unbekannt sind. Ungewisse Lösungsmöglichkeiten beschreiben dagegen eine Konstellation, in der Handlungsalternativen und Erfolgsaussichten unbekannt sind.
Am Beispiel medizinischer Behandlungen lassen sich die Unterschiede dieser professionellen Handlungsmöglichkeiten veranschaulichen. Bei einer Erkrankung wie einer Blinddarmentzündung kann ein Arzt helfen. Der chirurgische Eingriff zur Herausnahme des Blinddarmes stellt die empfohlene ärztliche Lösungsmöglichkeit dar, deren Erfolgsaussichten hoch und deren Nebenwirkungen (Risiken) als Standardeingriff gering sind. Die Behandlung hat statistisch gesehen gute Aussichten auf Erfolg. Im Falle einer neuartigen oder schwerwiegenden multiplen Erkrankung, kann es dagegen zu der Situation kommen das eine etablierte Behandlung nicht anschlägt oder noch nicht besteht. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn die Wirkung eines Medikaments oder eines Eingriffes noch nicht zuverlässig erforscht sind. Eine Behandlung mit einem noch nicht etablierten Medikament wäre ärztliches Handeln mit Unsicherheit insofern zwar Lösungsmöglichkeiten bestehen, aber deren Erfolgsaussichten und Risiken nicht statisitisch klassifiziert werden können. Ob sich der erwünschte Behandlungserfolg einstellt, ist in genau diesem Sinn ganz und gar unsicher. Ungewissheit stellt dagegen im medizinischen Handeln die Grenzsituation dar, in der in Bezug auf eine Erkrankung keine medizinischen Behandlungsmöglichkeiten bestehen. Das ist etwa der Fall, wenn bei schweren Formen von Krebserkrankungen die Therapie nicht anschlägt und der Krebs sich nicht zurückbildet. Dann steht der Tod des Patienten fest, häufig ohne das die Ärzt:Innen genau angeben können, wieviel Zeit den Patienten noch verbleibt bevor sie sterben.
Am medizinischen Grenzfall des feststehenden Todes mit unklarem Zeitpunkt von Patienten wird deutlich, dass die Ungewissheit vor allem auf Seiten der Patienten und Klienten besteht. Die Ärzte mögen sich Gedanken machen und Überlegungen zur Behandlung anstellen. Es ist jedoch der Patient, der mit der Ungewissheit der Zukunft konfrontiert ist. Für die soziologische Professionstheorie im Anschluss an Talcottt Parsons begründet diese Ungewissheit das Zustandekommen eines Arbeitsbündnisses mit einem Professionellen. Der Klient befindet sich in einer krisenhaften Lebenssituation in der
keine eigenen Lösungsmöglichkeiten zur Überwindung der Krisen bestehen. Aufgrund seiner Hilflosigkeit wendet sich der Klient mit einem ungeheuren Vertrauensvorschuss an den Professionellen, in der Hoffnung das dieser ihm dabei helfen kann sein Leiden zu verringern oder abzuwenden. Dieses alternativlose Vertrauen in die Handlungsmöglichkeiten des Professionellen bewirkt, dass der Professionelle großen Einfluss auf die Handlungen des Klienten gewinnt und dass der Klient motiviert ist, sich an der Behandlung zu beteiligen (Stichweh 2000: 35; Stichweh 2005: 37).
Die verborgene, aber grundlegende Vertrauensstruktur des Arbeitsbündnisses zwischen Patienten und Ärzten wird immer dann offenbar, wenn Patienten sich einer empfohlenen Behandlung verweigern. Man kann dies wunderbar an Arztserien studieren, deren Dramatik geradezu darauf basiert, dass Patienten häufig erst durch die sensible Interaktionsarbeit der Ärzte von einer risikoreichen Behandlung überzeugt werden müssen. Die empfindliche Störanfälligkeit der Vertrauensdimension des Arbeitsbündnisses zwischen Ärzten und Patienten kann entlang von negativen Google Rezensionen der Patienten gegenüber Arztpraxen studiert werden. Das besagt jedoch nur, dass Vertrauen als Basis des Arbeitsbündnisses reflektierter und anspruchsvoller geworden ist. Jedoch muss auch der unzufriedene Patient entscheiden, ob er trotz seiner Irritation sich der Behandlung des Arztes anvertraut, einen vertrauensvolleren anderen Arzt aufsucht oder sich einem alternativen Heiler anvertraut.
Professionelle Ungewissheit stellt vor dem Hintergrund des Vertrauens des Klienten in die Handlungs- und Unterstützungsmöglichkeiten des Professionellen deshalb einen werkwürdigen Widerspruch dar. Professionelles Handeln unter Ungewissheit bedeutet in letzter Konsequenz das Scheitern des professionellen Handelns, wenn Alternativen unbekannt sind und keine Aussicht auf Überwindung der Krise des Klienten bestehen, wie am Beispiel des sicheren Todes von Patienten verdeutlicht wurde. Insofern stellt Ungewissheit einen Grenz- und Krisenfall professionellen Handelns dar und kann nicht bestimmend für professionelles Handeln gelten.
Im Falle von sozialpädagogischen Klienten bedeutet dies, dass Ungewissheit eindeutig auf der Seite der Klienten verortet werden kann. Es ist die Ausweglosigkeit einer Lebenskrise, die ob des Mangels an Alternativen Klienten in die Ungewissheit stürzt. Die Erarbeitung und Umsetzung von Handlungsalternativen ist in der Sozialen Arbeit aufgrund der Koproduktivität an die Mitarbeit der Klienten gebunden (Büchner 2018: 78 ff., Mohr 2015: 402). Die koproduktive professionelle Aufgabe besteht dann darin, mit Klienten die sich als hilfebedürftig erleben, Ungewissheit in Zukunftsoffenheit (Büchner 2015: 23 ff., Oevermann 1996: 122) zu überführen. Dies geschieht durch die gemeinsame Erarbeitung von Handlungsalternativen, deren Realisierung unsicher ist, weil die Zukunft offen ist.
Die Zukunftsoffenheit ist dabei jedoch die Voraussetzung von Veränderung, während für die Klienten in der Ungewissheit nicht einmal eine andere Zukunft vorstellbar scheint und Zukunft in diesem Sinn geschlossen ist. Im subjektiven Erleben krisenhafter Ungewissheit, so könnte man formulieren, steht die Zeit still. Es mag in besonderen Situationen vorkommen, dass Professionelle in einer komplexen Fallsituation nicht weiterwissen und Ungewissheit erleben. Und es mag ebenfalls vorkommen, dass Professionelle ihre Ungewissheit punktuell Klienten mitteilen. Man kann jedoch davon ausgehen, dass die Professionellen die eigene Ungewissheit in der Regel dazu nutzen werden, in jenen Reflexionsraum „kasuistischer Produktivität“ (Hörster 2021: 191) einzutreten, um neue Ideen zur Förderung von Veränderung und Weiterentwicklung der Klienten zu erarbeiten.
Literatur
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